5 moderne AWS Lightsail Alternativen in 2026

5 moderne AWS Lightsail Alternativen in 2026

Jonas Scholz - Co-Founder von sliplane.ioJonas Scholz
4 min

Wenn du in 2026 nach einer Alternative zu AWS Lightsail suchst, willst du wahrscheinlich einen Service, der einfach, bezahlbar und flexibel genug ist, um deine Web-Apps oder Services ohne den ganzen Cloud-Komplex zu betreiben. Lightsail hat weiterhin einfache Monats-Bundles: Linux-Instanzen starten bei 5 $/Monat mit öffentlicher IPv4-Adresse oder bei 3,50 $/Monat als IPv6-only Instanz. In diesem Beitrag schauen wir uns ein paar starke Alternativen mit unterschiedlichen Levels an Kontrolle, Einfachheit und Pricing an.

1. Sliplane

Sliplane

Sliplane ist eine Hosting-Plattform rund um Docker. Du kannst Services direkt aus deinem Git-Repo deployen und über eine klare Weboberfläche oder API managen. Abgerechnet wird pro Server, nicht pro App. Server starten bei 9 €/Monat, was ideal ist, wenn du mehrere Services laufen hast.

Gegenüber AWS Lightsail entfällt hier viel manueller Setup-Aufwand. Sliplane eignet sich super, wenn du Tools wie Analytics-Plattformen, Workflow-Engines oder Datenbanken selbst hosten willst, ohne jedes Infrastrukturteil selbst zusammenbauen zu müssen.

Beste Wahl für: Entwickler, die mehrere Docker-Services simple deployen wollen, ohne sich um Infrastruktur oder unerwartete Kosten zu sorgen.

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2. Hetzner VPS oder AWS EC2

Für alle, die volle Kontrolle über ihre Server wollen, bieten Hetzner Cloud und AWS EC2 pures Infrastructure-as-a-Service. Hetzner ist für günstige Preise, starke europäische Standorte und viel inkludierten Traffic bekannt. AWS EC2 bringt dir dagegen das komplette AWS-Ökosystem, kann aber gerade bei kleinen Projekten kompliziert und teuer werden.

Beide Plattformen liefern kein integriertes Docker-Deployment-Tooling. Du musst alles selbst einrichten und warten. Das gibt maximale Freiheit, kostet aber auch mehr Zeit und Know-how.

Beste Wahl für: Erfahrene Entwickler oder Sysadmins, die sich mit Server-Setup und Maintenance auskennen und komplett selbst bestimmen möchten.

3. Coolify

Coolify

Coolify ist eine Open-Source-Plattform, die du kostenlos selbst hosten kannst. Alternativ gibt es Coolify Cloud ab 5 $/Monat plus deine eigenen Server. Coolify automatisiert Deployments, kümmert sich um Reverse Proxies, SSL-Zertifikate und bietet ein schickes Web-UI. Damit liegt es genau zwischen Full-DevOps-Lösung und komplett gemanagtem PaaS.

Du brauchst allerdings einen eigenen VPS, auf dem Coolify läuft. Dieser muss immer online und aktuell gehalten werden.

Beste Wahl für: Alle, die eine Heroku-ähnliche Experience wollen, aber die volle Kontrolle nicht abgeben möchten.

4. Kamal

Kamal

Kamal ist ein Deployment-Tool von 37signals. Es nutzt SSH und Docker, um deine Apps auf deinen Servern zu deployen. Der Fokus liegt auf Einfachheit - perfekt, wenn du bereits eigene Infrastruktur managst und nur ein leichtgewichtiges Tool für Code-Deployments suchst.

Server, Netzwerk und SSL musst du selbst einrichten und managen.

Beste Wahl für: Entwickler, die minimalistische Docker-Deployment-Tools mit voller Serverkontrolle wünschen.

5. DigitalOcean App Platform

DigitalOcean App Platform bietet ein gemanagtes Setup, das Code direkt aus deinen Git-Repositories oder Container Registries deployt. Builds, Zertifikate und Updates laufen automatisch. Abgerechnet wird pro Service oder Container, bezahlte Container-Instanzen starten bei 5 $/Monat, und Autoscaling gibt es nur auf Dedicated Instances. Bei komplexeren Projekten kann das ins Geld gehen.

Wenn du DigitalOcean schon nutzt oder einfach eine Out-of-the-Box-Lösung suchst, ist das eine bequeme Option.

Beste Wahl für: Teams, die Einfachheit schätzen und bereit sind, für den Komfort zu zahlen.


Fazit

PlattformTypDocker-SupportBedienungIdeal für
SliplanePaaS für DockerJaSehr einfachSelbst gehostete Apps & Microservices
AWS LightsailVPSJaMittelEinfaches VPS-Hosting mit AWS-Billing
Hetzner CloudVPSJaMittelBudgetfreundliche Infrastruktur
AWS EC2IaaSJaKomplexTiefe AWS-Integrationen
CoolifySelf-hosted PaaSJaEinfachGit-basiertes App-Deployment
KamalDeployment-ToolJaErfordert SetupLeichtgewichtige Docker-Deployments
DigitalOcean App PlatformManaged PaaSJaSehr einfachKleine bis mittlere Produktions-Workloads

Je nach Use Case ist das eine oder andere besser: Für simple Docker-Apps lohnt sich Sliplane, für maximale Kontrolle eher Hetzner oder EC2. Wer Open-Source liebt, schaut sich Coolify oder Kamal an. Und wer komplett gemanagt deployen will, findet in der DigitalOcean App Platform eine benutzerfreundliche Lösung.


FAQ

Was ist AWS Lightsail?

AWS Lightsail ist eine vereinfachte Cloud-Plattform von Amazon Web Services. Sie bietet virtuelle Server, Storage und Networking zu einem festen Monatspreis. Ideal für Entwickler, die einfache Web-Apps oder Services ohne die Komplexität von EC2 & Co. betreiben wollen.

Wofür nutzt man AWS Lightsail?

Häufig werden damit WordPress-Websites, containerisierte Anwendungen, kleine APIs oder Dev-Umgebungen gehostet. Lightsail ist ein beliebter Einstiegspunkt für Einzel­entwickler oder kleine Teams, die planbare Kosten schätzen.

Was kostet AWS Lightsail?

Stand 10. Juni 2026 starten AWS Lightsail Preise bei 5 $/Monat für eine Linux-Instanz mit öffentlicher IPv4-Adresse, 0,5 GB RAM, 2 vCPUs, 20 GB SSD und 1 TB Transfer. IPv6-only Linux-Bundles starten bei 3,50 $/Monat mit 512 MB RAM, 2 vCPUs, 20 GB SSD und 1 TB Transfer. Höhere Tarife mit mehr RAM, Storage und Bandbreite sind verfügbar. Datentransfer ist bis zu einem bestimmten Limit inklusive, darüber fallen Extra-Kosten an.

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